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Kleine Erfolge 26.01.2012

Nokia weiter auf leicht absteigendem Ast

Der finnische Handyhersteller Nokia ist weiter in die roten Zahlen abgerutscht. Das zeigen die jüngsten Quartalszahlen, die der Handyhersteller jetzt veröffentlichte. Aber es gibt Grund zur Hoffnung.

Helsinki (afp/red) - Im vergangenen Jahr machte Nokia einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro, den allergrößten Teil davon im letzten Quartal 2011, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. 2010 hatte Nokia noch einen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro verbucht. Dennoch hatten Analysten mit noch schlechteren Ergebnissen gerechnet.

Nokia hat es immer noch schwer

Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 38,6 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahresquartal waren es 21 Prozent weniger, mit dem dritten Quartal 2011 verglichen gab es aber immerhin ein Plus von elf Prozent. Nokia ist erst spät auf dem boomenden Smartphone-Markt aktiv geworden. Die Modelle des immer noch größten Handyherstellers der Welt tun sich schwer, mit dem iPhone von Apple und Geräten auf Basis des Google-Betriebssystems Android mitzuhalten. Nokia ging deshalb eine Allianz mit Microsoft ein.

Mehr als eine Million Lumia-Handys verkauft

Im Oktober brachte Nokia das Smartphone Lumia heraus. Konzernchef Stephen Elop, ein ehemaliger Microsoft-Manager, verwies am Donnerstag darauf, dass Nokia seitdem bereits "weit mehr als eine Million" des Smartphone-Modells verkauft habe. An der Börse in Helsinki sprang der Kurs um fast sechs Prozent nach oben. Experten sagten, die Lumia-Verkäufe seien "ermutigend". Außerdem berichtete Nokia vor kurzem, bei den Feature Phone mit Series-40-System die Marke von 1,5 Milliarden Verkäufen geknackt zu haben.


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